Intention der Künstlerin


Ihre Farbpalette hat Petra Jaschinski nach jahrelangem experimentieren reduziert, ihr Stil ist altmeisterlich, ihre Fähigkeiten werden von Bild zu Bild intensiver. Täglich malt sie gleichzeitig an mehreren Bildern und aus den Erfahrungen eines Bildes entsteht vor dem inneren Auge die Idee für das nächste Bild. Die Dramatik der äußeren Natur spiegelt auch die innere Seelenlage ihrer Schöpferin wieder. Jaschinskis leidenschaftliches Temperament, ihre unerschöpflichen Kraft und Disziplin werden auf der Leinwand sichtbar. Ihre Themen Alleinsein, Klausur, Einsamkeit, Sentimentalität und Melancholie bearbeitet sie grundsätzlich in Serien und beziehen sich auf die eigene Welt: sei es der Aufenthalt im Ausland, Portraits von Menschen die sie gesehen hat oder die erlebte Natur. 

Sie sieht Licht und Schatten, so wird das Bild aus Hell- und Dunkelkontrasten aufgebaut und nach ihren Empfindungen koloriert. Sie will die Realität gewissenhaft beobachten und solange sie sich selber nicht manipuliert fügt sie Phantasie und ihre eigene Deutung hinzu. Die Abstufung der Tonwerte der Farben ist ein wichtiges Instrument, sowie die Imprimitur des Malgrundes. Sie malt niemals Stück für Stück, sondern immer auf der ganzen Fläche. Es wird überall Farbe aufgetragen und dabei beobachtet Sie die Tonwerte im Verhältnis zur Umgebung. Die Lasurschichten, die im Einzelnen immer wieder trocknen müssen, werden weiter hinzugefügt bis die Gesamtheit stimmt.

Das Dargestellte ist auch eine Reflexion der eigenen Verfassung, so das die Gesamtheit der Bilder, wie ein Tagebuch zu lesen ist. Oft werden die Bilder von einer Melancholie getragen, obwohl die Künstlerin äußerlich einen unkomplizierten, fröhlichen Eindruck hinterlässt. Nach jedem Arbeitstag wendet sich die Malerin während ihrer Malstunden im Atelier ihren eigenen ambivalenten Gefühlen zu, um ihrer wahren Bestimmung und Leidenschaft Ausdruck zu verleihen.

Die Menschen, die sich für ihre Bilder interessieren, erkennen ihre Motivation die Techniken der alten Meister zu begreifen. Sie lieben es, wie die Künstlerin, die Realität zu erkennen und darin ein Geheimnis des vielleicht eigenen Seelenlebens zu reflektieren. Es sind Menschen die sich nicht mit Dekoration und Oberflächlichkeit zufrieden geben, sondern auch in ihrem eigen Leben einen bestimmten Sinn sehen. Vielleicht sagt ein Bild mehr, als tausend Worte - aber ein Bild entsteht bei Jaschinski erst, durch tausend Gedanken und um es mit einem Leitsatz Jaschinskis zu beschreiben:

 Ich will lebendig Kunst leben.

Die Künstlerin sagt: „Mein Ziel ist es, das meine Kunden sich einen Wunsch mit einem Bild von mir erfüllen und auch mit ihren Freunden zufrieden und stolz auf das Schätzchen an ihrer Wand schauen können. Für einen Moment, in dieser viel zu schnellen, terminierten Welt, in ihre Gedanken fallen lassen und das eine oder andere erkennen und vielleicht ist auch manchmal ein Gedanke von mir dabei…“